8. Oktober 2016

Mehr in weniger investieren

Quelle: pexels.com
Ja, genau das sollten wir öfter tun.
Und auch ich habe meine Probleme damit.
Anstatt für nur ein paar Euros einen Haufen Klamotten auf einmal einzukaufen, sollten wir lieber auf Qualität und Fairness setzen.



Hier habe ich eine Umfrage von Greenpeace gefunden, die schon ziemlich eindeutig ist, was Kleidung als Wegwerfprodukt angeht.

Aber auch wenn man weiß, wie günstige Kleidung etc. produziert wird, kauft man trotzdem fleißig weiter bei den bekannten Marken ein.

Aber warum nur?

Ich denke, dass das ganz einfach daran liegt, dass man es der Kleidung nicht ansieht.
Und wie der Mensch nun einmal ist, glaubt er nur das, was er auch anfassen und sehen kann.
Im Gegensatz zu z.B. Fleisch ist das halt nicht der Fall. Auf dem 3€ T-Shirt steht eben nicht drauf, dass für dafür Kinder ausgebeutet werden, sondern stattdessen irgendein toller Tumblrspruch.

Und mich kann ich davon noch nicht einmal ausschließen. Für mich ist es einfach schwer umzudenken.
Von wenig Kleid für viele Klamotten auf viel Geld für wenig Klamotten.

Denn eines ist nunmal Fakt: Fair Clothing kostet:
Die Produktion wird vernünftig bezahlt, oft wird sogar in Deutschland und Umgebung produziert und das finde ich auch mehr als gerechtfertigt.
Ein anderer Punkt, der ganz klar dafür spricht ist, dass durch teurere Kleidung, die dann meistens auch qualitativ hochwertiger ist, auch allgemein weniger gekauft wird (Minimalismus, ein weiteres Thema, über das man stundenlang reden und diskutieren könnte). Die Sachen, die man dann besitzt halten länger (=weniger Müll) und im Endeffekt gibt man dann doch weniger Geld aus, als beim Normalverhalten der meisten Menschen.
Trotzdem funktioniert das (zumindest bei mir) noch nicht.

Quelle: pexels.com


Eine andere Möglichkeit, über die ich bis vor kurzem noch gar nicht nachgedacht hatte, ist das Second-Hand-Kaufen.
Da ich auf dem Land lebe, sind richtige Second-Hand-Läden aber keine Option für mich. Wenn man überhaupt mal welche antrifft, bewahrheitet sich jedes Klischee über altmodische Kleidung, die niemand tragen möchte.
Mich spricht da dann eher das Internet mit seinen Angeboten an.
Ob Kleiderkreisel, Ebay,..., es gibt unendliche Möglichkeiten. Und da ist man dann überhaupt nicht eingeschränkt. Denn durch die zweite Nutzung werden Mengen an Ressourcen etc. gespart. Außerdem, das Ganze ist auch noch um einiges günstiger als jeder Massenproduzent. Selbst teure Markenkleidung gibt es um einiges günstiger!

Und genau das ist erst einmal die erste Aufgabe, die ich mir gestellt habe: Mehr gebrauchte Kleidung einkaufen.
Allerdings möchte ich mich dabei nicht einschränken. Ich möchte Stück für Stück an mir arbeiten. Das erste Ziel wird zuerst sein, mehr gebraucht zu shoppen und nicht irgendeine Einschränkung, denn die wird mich sowieso nicht weiterbringen. Inwieweit das Alles dann klappt, kann ich euch dann ja mal in einem anderen Post erzählen.

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