26. November 2016

Wie du ein Sonntagstief überstehst



Bei mir persönlich könnte ich statt EIN Sonntagstief auch direkt DAS Sonntagstief schreiben. Denn bei mir vergeht eigentlich kein Sonntag ohne ein Tief. Weil die Tage jetzt auch noch zusätzlich immer etwas dunkler und kälter sind, wird der Effekt noch mehr verstärkt.
Und ich denke, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht. Nur was kann man dagegen tun? Ich habe mal ein paar Dinge rausgesucht, die mir oft helfen, mich zu motivieren und die Stimmung im allgemeinen ein bisschen anheben.


´was erledigen
Das ist für mich meist der erste Antrieb an einem Sonntag. Meistens nehme ich mir dafür den Vormittag. Dann packe ich alle Sachen, die ich brauche, zusammen und trage sie an einen Platz, an dem ich Ruhe habe. Bei mir ist das dann häufig der Esstisch (wenn niemand anderes zuhause ist), da ich von dort einen super Blick in den Garten habe (einfach entspannend♥). Als Schüler kann ich natürlich nur Hausaufgaben oder Klausurvorbereitung empfehlen. Das sind dann einfach Aufgaben, die man sonst immer oft vor sich herschiebt. Dazu eine große Kanne mit dem liebsten Tee/Kaffee oder einfach Wasser. Nachher fühlt man sich einfach super produktiv und motiviert.

Rausgehen
Wenn ich nicht mehr kann, genervt bin oder einfach mal meine Ruhe haben möchte zum Nachdenken, dann gehe ich nach draußen und laufe einfach ein bisschen rum. Dabei geht es mir nicht explizit ums Sport machen, sondern ums Durchatmen und Auftanken. Vor allem in der jetzt startenden, dunklen Jahreszeit kommt es häufig zu einem Mangel an Vitamin-D, weshalb man wirklich jede Möglichkeit zum Rausgehen nutzen sollte. Es ist schon wie eine Art von Meditation, weil ich dabei einfach loslassen kann und ich nicht über den ganzen Stress, der in der nächsten Woche wieder auf mich wartet, nachdenken muss.
Außerdem fallen mir in solchen Momenten oft Ideen für alles möglicher ein (Funfact: so ist dieser Blogpost entstanden). Geburtstagsgeschenke etc. etc.
Reflektieren

Kreativ werden
Das schließt sich bei mir meistens, wie bereits erwähnt, an einen schönen Spaziergang an. Wieder greife ich zu einem Tee, allen benötigten Utensilien und lege los. Manchmal bastel oder "male" ich was (wenn man das bei meinem Talent so bezeichnen kann), manchmal besteht meine "kreative Phase" aber auch einfach aus Pinterest. Dort findet man einfach die schönsten Inspirationen, zum Beispiel für Deko-DIYs und Zitate, von denen ich mir meine Lieblinge auch gerne in mein Notizbuch (manche würden es vielleicht Tagebuch nennen) schreibe. Eine noch andere Art kreativ zu werden ist auch das Kochen.

Selbst wenn es nur ein einfaches Porridge ist. Kochen tut gut. Und wenn´s das nicht ist, dann bestimmt das Dekorieren, haha
Planen
Dieser Punkt lässt sich auch super mit dem vorherigen kombinieren. Bei Organisationsaddicts (wie mir, haha) gehört das Planen einfach fast zu jedem Tag dazu. Aber vor allem am Wochenende bzw. Sonntags nehme ich mir Zeit, einen Blick auf die kommende Woche zu werfen und aufkommende Aufgaben/Termine/(..) aus dem Kopf zu schreiben. Es tut richtig gut Dinge loszuwerden und den Kopf für schönere Sachen freizumachen.

Reflektieren
Das hört sich jetzt wirklich besonders an, ist es aber eigentlich nicht. Für mich besteht dieser Aspekt hauptsächlich aus dem Schreiben. Ich habe ein Notizbuch, dass sich mit allem möglichen füllt, vor allem mit Gedanken, Geschehnissen und Gefühlen. Wenn es euch sonntags doof geht, dann schreibt es auf. Ich habe schon öfters erwähnt, wie gut es tut, alles loszuwerden, was einem im Kopf herumschwirrt. Außerdem könnt ihr daran super festmachen, was genau euch gut tut und Spaß macht. Genauso bin ich auch auf die Inhalte dieses Posts gekommen.

Bewegung
Ich habe Bewegung extra als einen seperaten Punkt neben dem Rausgehen verfasst. Natürlich ist das Rausgehen für manche Personen schon Bewegung genug, aber ich merke es, wenn ich den ganzen Tag eigentlich "nix" gemacht habe. Vor allem abends bin ich dann super hibbelig, aufgedreht und unausgeglichen. Dabei hilft meistens Sport, Meditation oder Yoga, wobei letzteres mein Favorit ist, da hierbei Anspannung und Entspannung zusammentreffen.

Das waren jetzt die sechs Aspekte, die mir meinen Sonntag verschönern und angenehmer machen. Vielleicht habt ihr auch noch ein paar mehr Tipps und Tricks, die euch helfen. Es wäre echt super, wenn ihr diese dann in die Kommentare schreibt, damit wir uns alle austauschen können.

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