16. April 2016

Crêpe-Fail am Samstagmorgen


Da heute eine kleine Wanderung mit dem gesamten Stammtisch meiner Eltern ansteht, dachte ich mir, gönnste dir vorher noch ein richtig schönes großes Frühstück. Und wie geht das am Besten? Klar, mit Pancakes.
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Rezepte ich mittlerweile schon ausprobiert habe. Ich probiere echt alles aus. Je außergewöhnlicher desto besser. Dieses Mal habe ich mich für simple vegane Bananen-Crêpes entschieden. Irgendwie hatte ich nicht so Bock auf so "dicke Dinger".



Gesagt getan, eine superreife Banane (so sparen wir uns den Zucker) mit einer Tasse Mehl, einer Tasse Wasser und ein bisschen Backpulver püriert, sodass keine Klümpchen mehr vorhanden waren und der Teig richtig Crêpe-mäßig war, also ziemlich dünn.

Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie hat das mit dem anschließenden Backen im Ofen nicht mehr so bombastisch funktioniert. Einfach ein bisschen Kokosöl in die Pfanne gegeben, heiß werden lassen und dann den Teig rein und schön dünn verteilen. Beim ersten hat das auch inklusive Wenden geklappt. Bei Nummer 2 und 3, die auf diesem Bild schon gar nicht mehr drauf sind, hat das überhaupt nicht geklappt. Vielleicht hatte ich die Pfanne zu heiß oder so, aber die sind einfach klebengeblieben und das Ergebnis sah nachher eher wie Rührei aus...
Dann habe ich die Pfanne einfach ein bisschen kleiner gestellt, neues Kokosöl rein und dann haben Nummer 4 und 5 wieder funktionert, wobei der letzte eher ein Pfannkuchen geworden ist.
Naja, geschmeckt hat es auf jeden Fall!
Vor allem die Kombi mit Blaubeeren, die ich einfach tiefgefroren drauf gestreut habe (die sind dann aufgetaut), ist super. Zur Süße noch ein bisschen Agavendicksaft und für den extra Boost ein paar Chia-Samen.
Fertig sind eure Crêpes!

Also lasst es euch eine Lehre sein: Lieber länger auf niedriger Stufe backen und dafür ein vernünftiges Ergebnis erhalten.









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